Sehenswertes in Eschenau

Ehemaliges Gasthaus „Rose“ - eine „jüdische Wirtschaft“ 

Bei der Wette 2, Obersulm-Eschenau

Aus Anlass der Annahme jüdischer erblicher Familiennamen 1828 wurde in dem Verzeichnis aller damals selbstständig lebenden Israeliten in Eschenau der Rosenwirt Moses Mendel (geb. am 22. November 1791, gest. am 5. April 1868) aufgeführt, der den Familiennamen Lindner annahm. Zu dieser Zeit zählte der Ort neben dem Gasthaus „Rose“ noch vier weitere Schildwirtschaften und zwei Gassenwirtschaften.

Ursprünglich lag die „Rose“ an der Ecke der heutigen Kirchgasse und der Treutlingerstraße. Im Jahr 1908 wurde sie durch einen Brand völlig zerstört. Der in Eschenau geborene Metzger und Gastwirt Max Rothschild (geb. am 25. März 1846, gest. am 18. Dezember 1924) erwarb den Brandplatz und errichtete darauf ein Geschäftshaus. Die Schankgerechtigkeit ließ er jedoch 1910 auf das gegenüberliegende ihm gehörende Gebäude, heute Bei der Wette 2, übertragen.

(Quelle: Monika Kolb, Jüdischer Kulturweg HeilbronnerLand)

weiterführende Informationen und Lichtbilder zum Gasthaus "Rose" Obersulm-Eschenau

 

... zur Verfügung gestellt durch das Kreisarchiv Heilbronn, erhalten Sie unter Jüdischer Kulturweg - Das Gasthaus "Rose" Obersulm-Eschenau


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