Das frühere Rathaus von Willsbach
Das im klassizistischen Stil erbaute Rathaus am Marktplatz stammt von 1845/46. An dieser Stelle stand zuvor die alte Willsbacher Gemeindekelter. Sie beherbergte bereits im Obergeschoß Rathausräume. weiterlesen
Das im klassizistischen Stil erbaute Rathaus am Marktplatz stammt von 1845/46. An dieser Stelle stand zuvor die alte Willsbacher Gemeindekelter. Sie beherbergte bereits im Obergeschoß Rathausräume. weiterlesen
Das Gebäude im Wandel der Zeit weiterlesen
Man kann es nur noch erahnen, welch zentrale Bedeutung dieses an der Weinsberger Straße 6 befindliche Gebäude gehabt haben muss. Im ehemaligen Dorfzentrum Willsbachs steht dieses Haus, bei welchem altehrwürdige Willsbacher Bürger glänzende Augen bekommen - manchem schleicht gar eine winzige Träne die Wange herab - wenn man auf das „Schüle“ zu sprechen kommt. Zu lebhaft verankert sind Erinnerungen an dieses Kleinod, welches sie noch aus Kindertagen als „ihre“ Kinderschule erleben durften. Seit 25. April 1958 befindet sich das Gebäude in Privatbesitz. weiterlesen
Die meisten Dörfer in Schwaben und Franken haben sich aus einem bevorrechteten Hofgut (Herrenhof, Fronhof) entwickelt. Mit seinen dorfnahen Ländereien (Breite, Bühl) bildet es den eigentlichen Siedlungskern. Zur damaligen Zeit bildeten Kirchen und Herrenhäuser oftmals eine räumliche Einheit oder wurden in enger Nachbarschaft zueinander gebaut. Als „Dreiseitenhof“ sind die Gebäude um einen offenen Hof herum angeordnet, wobei die Gebäude drei Seiten des Hofes einnehmen. Die offene Seite bietet Zugang zum Hof und ist in Richtung Straße und in der Regel zur gegenüberliegenden Kirche geöffnet. weiterlesen
Das Evangelische Pfarramt wurde in den Jahren 1887/1888 an der Stelle eines Vorgängergebäudes neu erbaut. weiterlesen
Seit dem frühen Mittelalter steht die St. Georgskirche erhaben grüßend auf der vormals unberührten Anhöhe der Willsbacher Flur „Kirchenäcker“. Mit ihrem ursprünglich in Mörtel gebetteten Schilfsandsteinfundament und massiven Mauern aus groben Steinen wurde sie bereits Mitte des 14. Jahrhunderts als sogenannte "Chorturmkirche" erbaut. Bei solchen Gebäuden erhebt sich ein massiver Turm über dem viereckigen Chor, während sich ein einfaches Langhaus als Kirchenschiff anschließt. weiterlesen
Dieses frühere Schulgebäude wurde im Herbst 1875 eingeweiht. Es beherbergte ursprünglich die Volksschule, die im Jahr 1964 in das neue Verbandsschulgebäude "Willsbach-Sülzbach" umzog. Von 1875 bis 1906 fand auch die neue gegründete "Kleinkinderschule"hier eine Unterkunft. Von 1967 bis 1974 belegten einige Klassen der Realschule (fr. Mittelschule) dieses Gebäude. Seit 1974 wird es nur noch von Vereinen aus der Gemeinde genutzt. weiterlesen
Vergiss, mein Volk, die teuren Toten nicht und schmücke auch unsere Urne mit dem Eichenkranz! Theodor Körner (Dichter & Lützower Jäger), 1791-1813 weiterlesen
Nach schlechten Ernten seit 1805 und wegen des Ausbruchs des Vulkans Tambora im Jahr 1815 folgte 1816 das „Jahr ohne Sommer“, dessen Auswirkungen erst mit der Ernte 1817 allmählich überwunden wurden.Der Gedenkstein am Steinackerweg 6 in Willsbach erinnert an die „große Theuerung 1817“ für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Brot im Hungerjahr 1817 mit dem Vers „Herr gib uns täglich Brot / Aus Gnaden immerdar / Vor Mangel theurer Zeit / Uns fernerhin bewahr“ und einer Aufstellung von verschiedenen Lebensmittelpreisen. Gegenüber dem Vorjahr, in dem bereits die Preise beträchtlich angestiegen waren, hatten sich die Kosten für Korn verdreifacht, für Dinkel und Hafer mehr als verdoppelt. weiterlesen
Wikimedia Der Gedenkstein am Gebäude Löwensteiner Straße 41 in Willsbach erinnert an den Bau einer früheren Zehntscheune und die Hungersnot 1771. Dieser Stein befand sich früher an der Scheunenecke Löwensteiner Straße und Heerweg über dem dortigen Stalleingang. Die Scheune stand auf dem Gelände Heerweg 1, mittlerweile „Schlosserei Leihenseder“. Gegenüber der Scheune befand sich das ehemalige Gasthaus „zur Linde“. weiterlesen